64. Jahrestagung

der Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung
7. International Conference on Non-invasive Brain Stimulation
4. European Conference of Brain Stimulation in Psychiatry
10.-14. November 2020 • virtuell


64. Jahrestagung

der Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung
7. International Conference on Non-invasive Brain Stimulation
4. European Conference of Brain Stimulation in Psychiatry
10.-14. November 2020 • virtuell

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DGKN

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Referenten

Suzanne Ackerley
Dr. Suzanne Ackerley ist Forschungsstipendiatin des Labors für Klinische Neurowissenschaften an der Universität Auckland. Ihre Forschung ist geprägt von ihrer klinischen Praxis als Physiotherapeutin mit über 10 Jahren Erfahrung in der neurologischen Rehabilitation. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Schlaganfall-Rehabilitation. Als angewandte klinische Neurowissenschaftlerin hat sie große Schlaganfallstudien geleitet, bei denen neurophysiologische Werkzeuge im Krankenhaus eingesetzt wurden. Ihre aktuelle Arbeit konzentriert sich auf den PREP2-Algorithmus, der klinische und neurophysiologische Biomarker kombiniert, um das Potenzial für die motorische Erholung nach einem Schlaganfall für den einzelnen Patienten vorherzusagen. Sie hat Trainingsressourcen für PREP2 entwickelt und unterstützt Klinik- und Forschungspersonal in Neuseeland und Großbritannien bei der Implementierung dieses Vorhersageinstruments in die klinische Routine.


Gopala Anumanchipalli
Gopala Anumanchipalli, PhD, ist Forscher an der Abteilung für Neurologische Chirurgie der Universität von Kalifornien in San Francisco. Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit dem Verständnis neuronaler Mechanismen der menschlichen Sprachproduktion, um die nächste Generation von Brain-Computer-Interfaces für sprachgestörte Menschen zu entwickeln. Gopala war Postdoc-Stipendiat an der UCSF in Zusammenarbeit mit Dr. Edward F. Chang und hat zuvor an der Carnegie Mellon University, USA, und am Instituto Superior Tecnico, Portugal, in Sprach- und Informationstechnologien promoviert.


Marom Birkson
Dr. Marom Bikson ist der Shames-Professor für Biomedizintechnik am City College of New York (CCNY) der City University of New York (CUNY). Seine Forschungsgruppe konzentriert sich auf die Optimierung medizinischer Geräte auf der Basis neuartiger mechanistischer Erkenntnisse und simulationsgesteuertem Design. Er ist Miterfinder der hochauflösenden transkraniellen elektrischen Stimulation, die eine nicht-invasive, zielgerichtete, unterschwellige Neuromodulation ermöglicht. Dr. Bikson hat über 250 Arbeiten und Buchkapitel veröffentlicht. Dr. Bikson ist der Technologie-Editor für das Brain Stimulation Journal, Gründungsvorsitzender der NYC Neuromodulationskonferenzen und arbeitet in einer Reihe von akademischen, staatlichen und industriellen Gremien mit. Er erhielt einen Doktortitel in Biomedizintechnik (Spezialisierung auf Neuraltechnik) von der Case Western Reserve University in Cleveland und einen B.S. in Biomedizintechnik (Instrumentierungskonzentration) von der Johns Hopkins University in Baltimore.


Vincenzo Di Lazzaro
Vincenzo Di Lazzaro ist Professor für Neurologie, Medizinischer Direktor für Klinische Neurologie, Direktor für das neurologische Residency-Programm und Koordinator für klinische Forschung an der Campus Bio-Medico Universität. Er ist Präsident der italienischen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie.

Die Hauptforschungsgebiete sind die Untersuchung der physiologischen Grundlagen der Genesung beim Schlaganfall und die Entwicklung von Methoden der Neuromodulation (sowohl invasiv als auch nicht-invasiv) als potentielle Behandlungswerkzeuge für verschiedene neurologische Erkrankungen. Ein weiterer relevanter Bereich ist die Anwendung neurophysiologischer Techniken zur Diagnose neurologischer Erkrankungen (insbesondere Demenz), zur Bewertung der Wirkung von Medikamenten auf das intakte menschliche Gehirn und zur Untersuchung der menschlichen Gehirnplastizität. 

Vincenzo Di Lazzaro hat mehr als 350 "peer-reviewed" Publikationen, 8 Buchkapitel, mit > 26.000 Zitaten verfasst.


Christian Grefkes
Professor Christian Grefkes ist klinischer Neurologe an der Universität zu Köln/Deutschland. Darüber hinaus ist er Leiter der Gruppe "Rehabilitation kognitiver Störungen" am Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM3) des Forschungszentrums Jülich.

Dr. Grefkes erhielt seine medizinische Ausbildung an der Universität Düsseldorf, der Universität Sydney (Australien) und dem University College London. Nach Abschluss seiner Doktorarbeit im Bereich Brain Mapping (Betreuer: Professor Karl Zilles, begann er 2005 seine neurologische Ausbildung an der Universität Aachen (Professor Johannes Noth) und setzte seine Ausbildung 2007 an der Neurologischen Klinik der Universität zu Köln (Professor Gereon Fink) fort. Im selben Jahr wurde er zum Gruppenleiter der Nachwuchsgruppe "Neuromodulation & Neurorehabilitation" am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung Köln berufen. Im Jahr 2013 wurde er als außerordentlicher Professor an die Universität zu Köln mit dem wissenschaftlichen Schwerpunkt Schlaganfall und Neurorehabilitation berufen. Im gleichen Jahr gründete er seine Forschungsgruppe "Rehabilitation kognitiver Störungen" am Forschungszentrum Jülich.

Der langjährige wissenschaftliche Schwerpunkt von Christian Grefkes liegt in der Förderung des Verständnisses schlaganfallbedingter Störungen von Hirnnetzwerken und in der Entwicklung neuartiger Behandlungsstrategien zur Förderung der Funktionserholung auf der Basis von Daten aus dem funktionellen Neuroimaging und der Computermodellierung. Derzeit hat er über 110 wissenschaftliche Arbeiten mit einem h-Index von 49 veröffentlicht (Google Scholar). Er ist als Sektionsredakteur bei 'Neuroimage' tätig: Clinical' und als Associate Editor bei 'Clinical Neurophysiology'. Er hat eine Reihe von wissenschaftlichen Auszeichnungen erhalten, darunter den Niels-A.-Lassen-Preis (2011) der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Neurobildgebung sowie den renommierten Heinrich-Pette-Preis (2018) der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

 

 


Adrian Guggisberg
Adrian Guggisberg schloss 2001 das Medizinstudium an der Universität Bern ab und erwarb 2002 den Abschluss als Dr. med. Neben der klinischen Ausbildung in Neurologie und Elektroenzephalographie initiierte er Forschungen zur Identifizierung von neurophysiologischen Markern neurologischer Erkrankungen. Nach einem Postdoktorat in San Francisco (Universität Kalifornien) trat er 2007 in die Neurorehabilitationsabteilung des Universitätsspitals Genf ein, wo er im August 2015 zum Professor im Departement für klinische Neurowissenschaften ernannt wird. Er hat ein Forschungsprogramm in der Hirnbildgebung entwickelt, das darauf abzielt, Veränderungen in der zerebralen Organisation, die durch zerebrale Pathologien hervorgerufen werden, zu charakterisieren und die Mechanismen der Genesung sichtbar zu machen. Er verwendet neue Technologien zur Modulation der Plastizität des Gehirns.


Marcello Massimini
Marcello Massimini, ausgebildet als Arzt, promovierte in Neurophysiologie und ist derzeit Professor für Physiologie an der Universität Mailand und Senior Fellow des Canadian Institute of Advanced Research (CIFAR). Er arbeitete an der Laval Universität im Labor von Mircea Steriade und an der Universität von Wisconsin (USA) mit Giulio Tononi. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Identifizierung der grundlegenden neurophysiologischen Mechanismen, die den Verlust und die Wiederherstellung des Bewusstseins unter verschiedenen Bedingungen wie Wachheit, Schlaf, Träumen, Anästhesie, Epilepsie und Hirnverletzungen bestimmen. Zu diesem Zweck hat er neue Ansätze entwickelt, die auf nicht-invasiver und invasiver Hirnstimulation basieren, um die Erregbarkeit, Konnektivität und Komplexität kortikaler Schaltkreise beim Menschen zu untersuchen. Er war als PI an mehreren nationalen und internationalen Projekten beteiligt (FP6, FP7, H2020, Human Brain Project, SNF Sinergia) und ist Preisträger des James S. McDonnel Scholar Award.


Petra Ritter 
Petra Ritter hat eine lebenslange Professur für Hirnsimulation an der Klinik für Neurologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem Berliner Institut für Gesundheit inne. Ritter ist bekannt für ihre Arbeiten zur personalisierten Hirnsimulation durch die Integration von multimodaler Hirnbildgebung und mehrstufiger Computermodellierung. Sie leitet mehrere Neuroinformatik-Konsortien, darunter VirtualBrainCloud, ein EU-Konsortium von 17 Partnerinstitutionen und The Virtual Brain, eine Open-Source-Plattform für Hirnsimulation. Im EU-Flaggschiff 'Human Brain Project' leitet sie das Codesign-Projekt 'The Virtual Brain'.


Steven L. Small
Steven L. Small, Ph.D., M.D., ist Dekan der School of Behavioral and Brain Sciences, und der Aage and Margareta Møller Distinguished Professor an der University of Texas in Dallas. Dr. Small ist emeritierter Professor an der University of California, Irvine, wo er von 2010-2017 den Lehrstuhl für Neurologie innehatte, und an der University of Chicago, wo er 1999 das erste Hochfeld-MRT-Forschungszentrum in Chicago gründete. Als Wissenschaftler war Dr. Small ein Pionier im Verständnis der Anatomie und Physiologie des menschlichen Gehirns und seiner Beziehung zur Funktion durch direkte Untersuchung menschlicher Subjekte, insbesondere in Bezug auf das Sprachverständnis und die Sprachproduktion, und mit einem Schwerpunkt auf verteilten Gehirnnetzwerken. Diese Arbeit umfasste die Untersuchung von normalen Erwachsenen und Kindern, Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen (insbesondere Schlaganfall) und Kindern mit Entwicklungsstörungen. Dr. Small ist der Gründer der Gesellschaft für Neurobiologie der Sprache und der Open-Access-Zeitschrift Neurobiology of Language von MIT Press. Als Dekanin der School of Behavioral and Brain Sciences möchte Dr. Small ihren Aufwärtstrend fortsetzen, indem sie die Forschung und Ausbildung in den Neurowissenschaften, der Psychologie sowie den Sprach- und Hörwissenschaften ausweitet und erweitert, Partnerschaften mit anderen Bildungs-, Industrie- und philanthropischen Einrichtungen in Dallas, insbesondere mit dem University of Texas Southwestern Medical Center, aufbaut und das Ansehen der erstklassigen Carnegie Tier 1 Forschungseinrichtung in Dallas-Fort Worth, dem viertgrößten Ballungsgebiet der USA, fördert.

Internet: www.drsmall.org

Twitter: @stevenlsmall

LinkedIn: slsmall